24.04.2020

Möglichkeiten zum Homeschooling geschaffen

Die Landeshauptstadt Hannover hat während der Osterferien 46 Schulen an die im städtischen Rechenzentrum betriebene Plattform schulen-hannover.de angeschlossen.

Das niedersächsische Kultusministerium hat am 16. April 2020 seine Maßnahmen zur schrittweisen Wiedereröffnung der Schulen vorgestellt. Hierbei spielt "Home Learning" eine wesentliche Rolle. Die digitale Bereitstellung von Lernmitteln sowie eine direkte digitale Kommunikation zwischen Lernenden und Lehrkräften ist hier eine wichtige unterstützende Maßnahme.

Mehr als die Hälfte der Schulen an die Plattform angebunden

Um die hiermit verbundenen Herausforderungen zu meistern, hat die Landeshauptstadt Hannover 46 weitere Schulen (insbesondere Grund- und Oberschulen) an die Plattform www.schulen-hannover.de angebunden. Die Lernplattform wurde im Rahmen des Pilotprojektes Medienentwicklungsplan im städtischen Rechenzentrum aufgebaut und gemeinsam mit den sechs Pilotschulen getestet und weiterentwickelt. Durch den Anschluss von nun insgesamt 52 Schulen sind über die Hälfte der 99 Schulen der Landeshauptstadt Hannover an die Plattform angebunden. Die anderen Schulen betreiben einen eigenen Schulserver.

"Während die weiterführenden Schulen häufig bereits mit einem Schulserver versorgt waren und diese auch für die Prüfungsvorbereitung nutzen können, stellt die schrittweise Wiederaufnahme der Schulen, insbesondere Grundschulen, vor eine große Herausforderung. Einige SchülerInnen können erst Ende Mai die Schule wieder besuchen – mit der Lernplattform können die Schulen Unterrichtsmaterialien auch online zur Verfügung stellen und die SchülerInnen und Eltern beim Home Learning sinnvoll unterstützen", so Rita Maria Rzyski, Dezernentin für Personal, Bildung, Jugend und Familie der Landeshauptstadt Hannover.

Umfangreiche Funktionen

Nutzer*innen von schulen-hannover.de erhalten eine erprobte Lernplattform mit einer Dateiablage, schulischen E-Mail-Adressen, einem datensicheren Messengerdienst, der Möglichkeit zum gemeinsamen Arbeiten an Dokumenten sowie der Einbindung eines Tools für Videokonferenzen, Lernvideos und vielen pädagogischen Möglichkeiten. Hierbei stellt die Landeshauptstadt Hannover sicher, dass die Dienste datenschutzgerecht betrieben werden und ein Support geleistet werden kann. Das Angebot der niedersächsischen Bildungscloud kann in die Plattform schulen-hannover.de integriert werden.

"Wir haben in den vergangenen Jahren mit dem Pilotprojekt Medienentwicklungsplan viele wertvolle Erfahrungen gesammelt. Die Ergebnisse und unsere Umsetzungsvorschläge haben wir dem Schulausschuss vorgestellt und gemeinsam mit Schulen, Eltern und der Politik diskutiert. Für die Umsetzung der weiteren Maßnahmen werden wir im Mai eine Beschlussdrucksache in den Ausschuss für Schule und Bildung zur Beratung einbringen", so Dezernentin Rzyski.

Quelle

Zur Pressemeldung auf den Seiten der Landeshauptstadt Hannover

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